72 Menschen an Bord: Viele Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal


Stand: 15.01.2023 11:29 Uhr

In Nepal ist eine Passagiermaschine mit 72 Menschen an Bord abgestürzt. Das Flugzeug war auf einem Inlandsflug zum beliebten Urlaubsort Pokhara unterwegs. Einsatzkräfte haben mindestens 60 Tote geborgen.

In Nepal ist ein Flugzeug mit 72 Menschen an Bord in der Nähe des internationalen Flughafens der Stadt Pokhara abgestürzt. An Bord der Maschine der Fluggesellschaft Yeti befanden sich laut Behördenangaben 68 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.

Unter den Passagieren sollen sich auch mehrere Ausländer befunden haben. An Bord seien neben Nepalesen auch Inder, Russen, Koreaner sowie je eine Person aus Irland, Australien, Argentinien und Frankreich gewesen, berichtete die indische Nachrichtenagentur ANI unter Berufung auf Flughafenbehörden.

Rund 300 Polizisten und zusätzlich Armeeangehörige seien für Rettungsarbeiten vor Ort, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Es seien bislang mindestens 60 Leichen geborgen worden.

„Flugzeug in viele Teile zerbrochen“, Sibylle Licht, ARD Neu-Delhi, zu Flugsturzabsturz in Nepal

tagesschau24 10:00 Uhr, 15.1.2023

Ziel war der Erholungsort Pokhara

Ministerpräsident Pushpa Kamal Dahal sagte, das Flugzeug sei auf dem Weg von der Hauptstadt Kathmandu in das 200 Kilometer westlich gelegene Pokhara im Landesinneren gewesen. Der beliebte Erholungsort ist auch Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Dahal rief Sicherheitskräfte und die Öffentlichkeit auf, den Rettungseinsatz zu unterstützen.

Fotos und Videos auf Twitter zeigten Rauch, der von der Absturzstelle aufstieg, sowie Rettungskräfte und zahlreiche Menschen, die sich um das Flugzeugwrack versammelten. Die Ursache des Absturzes ist noch unbekannt.

Die Fluggesellschaft Yeti Airlines befindet sich wegen Sicherheitsbedenken wie mehrere andere nepalesische Fluggesellschaften auf einer schwarzen Liste der EU für Airlines.

Viele Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal

C. Horn / C. Hoffmann, ARD Neu-Delhi, tagesschau24 10:00 Uhr, 15.1.2023



Heinz Duthel

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