Alexa-gesteuerter Roboter-Butler unterstützt beeinträchtigte Menschen


Das vom Amazon Alexa Fund unterstützte Robotik-Unternehmen Labrador Systems hat seinen Assistenzroboter Labrador Retriever um einen Echo Show 10 erweitert. Der Roboter, der es Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ermöglicht, selbstständiger zu Hause zu leben, kann durch die Sprachassistenz und das Display flexibler eingesetzt werden, verspricht Labrador Systems.

Die Erweiterungen des Labrador Retriever, die auf der Consumer Electronics Show (CES) 2023 vorgestellt wurden, sind allerdings nur Proof of Concept. Das Robotikunternehmen hat dazu einen Amazon Echo Show 10, der mit einem Display ausgestattet ist, auf seinen Robo-Butler aufgepflanzt.

Der fahrende Roboter ist zum Transport von Gegenständen, wie etwa Tabletts mit Getränken und Essen sowie Kleidung innerhalb von Wohnungen konzipiert. Nutzende können in ihrer Wohnung „Bus stops“ einrichten, einzelne Punkte, zu denen der Roboter fahren kann. Das können etwa die Mikrowelle in der Küche sein, die Waschmaschine und das Bett. Per App, einem Bluetooth-Knopf oder per Sprachanweisung über Amazons Sprachassistentin Alexa können die Nutzerinnen und Nutzer den Roboter dann zu den Punkten rufen. Diese fährt der Labrador Retriever dann selbstständig an. Kameras und Sensoren helfen bei der Navigation.

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Das Video zeigt die Funktionen des Labrador Retriever mit aufgesetztem Amatom Echo Show 10.

Durch die Erweiterung des Labrador Retriever mit dem Echo Show 10 haben Anwender das Display nun besser im Blick. Sobald das Aktivierungswort „Alexa“ ausgesprochen wird, fährt und dreht sich der Roboter so zum Nutzer, dass er das Display sehen kann. Das ermöglicht es auch, in allen Räumen etwa online eine audiovisuelle Verbindung zu Pflegekräften herzustellen. Ist eine Pflegekraft vor Ort, kann sie den Roboter bestücken und direkt zur Pflegeperson schicken.


(olb)

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Heinz Duthel

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