Arduino: Spracherkennungsmodul Voice im Nicla-Format


Auf der CES präsentierte Arduino das Spracherkennungsmodul Nicla Voice, eine nur 22,86 mm x 22,86 mm große Platine für die, laut Hersteller, 24/7-always-on-Spracherkennung. Dafür spricht die geringe Stromaufnahme, die zwischen 0,46 und 2,4 mA liegen soll (Standby/volle Leistung inkl. Bluetooth).



Ober- und Unterseite des Nicla Voice sind dicht bestückt.

Darauf ist immerhin Platz für einen nRF52832-SOC, der mit einem ARM Cortex M4-Kern arbeitet, den Syntiant NDP120-KI-Prozessor, der einen ARM Cortex M0-Kern sowie einen digitalen Signalprozessor von Tensilica für die Audioverarbeitung enthält, ein Mikrofon, einen 6-Achsen-Bewegungssensor und ein Magnetometer. Ein externes Mikrofon kann ebenfalls angeschlossen werden. Zusätzlich ist Bluetooth BLE 5.0 an Bord.

Außerdem stehen zehn digitale I/O-Pins, zwölf PWM-taugliche Anschlüsse, zwei AD-Wandler, ein I2C-Bus, eine UART- und eine SPI-Schnittstelle zur Verfügung. Auf dem Board sitzt zusätzlich eine frei ansteuerbare RGB-LED.



Auf der kleinen Platine sind die Anschluss-Pins mehrfach belegt.

(Bild: Arduino.cc)

Die Stromversorgung des Moduls erfolgt entweder über die USB-Buchse oder über eine direkt anschließbare LiPo-Zelle. Für deren Anschluss gibt es einen dreipoligen JST-Konnektor für Akkus mit/ohne Thermosensor und zwei Lötanschlüsse für Akkus ohne Wärmeüberwachung. Die Ladeelektronik ist mit auf der Platine integriert.



Die LiPo-Zelle kann über das Modul geladen werden.

Wie üblich stellt Arduino online Datenblätter und Schaltpläne zur Verfügung. Das Modul kann mit der Arduino IDE programmiert werden, entsprechende Beispiel-Programme sind nach Installation der Nicla-Erweiterung in der IDE verfügbar. Auch dazu gibt es ausführliche Online-Anleitungen. Das Modul wird im Arduino-Shop für 69 Euro (ohne Akkuzelle) angeboten.


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(hgb)

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Heinz Duthel

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