Denken als Kulturkritik – Sprache und Welt

Das kritische Denken wollte sie lehren und verbreiten. Die berühmte Frankfurter Schule da fallen einem Namen ein wie Adorno, Erich Fromm, Horkheimer. Nur was genau hat die Frankfurter Schule eigentlich gelehrt? Die Forderung nach Mündigkeit scheint in einer Demokratie selbstverständlich.
Die Geschichte tut gar nichts, sie kämpft keine Kämpfe, und sie gewinnt keine Schlachten. Es ist der Mensch, der alles tut.
Der Marx hatte das Ideal der Gesellschaft freier Menschen. Er glaubte, dass diese kapitalistische Gesellschaft notwendig über die durch das steigende Elend der Arbeiter bedingte Solidarität sein müsse. Erstens mal, dass der technische Fortschritt zu einem großen Teil dazu dient, die Unterwerfung der Menschen unter ihre Arbeit fortzusetzen und zu intensivieren. Wohl kaum eine Denkrichtung hat die internationale theoretische Landschaft so nachhaltig gestaltet wie die sogenannte Kritische Theorie, die auch unter dem Namen Frankfurter Schule bekannt ist.
An ihrem Beginn steht eine originelle Geschichte. Ausgerechnet ein Deutsch argentinischer Millionär kommt 1924 auf eine bizarre Idee. Mit einer großzügigen Spende finanziert er an der Frankfurter Universität eine philosophisch soziologische Einrichtung, die gleichzeitig ein Vorhaben zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung ist. Unter dem Namen Frankfurter Institut für Sozialforschung, so die Vorgaben des Stifters, soll sie eine Theorie der modernen Gesellschaft herausarbeiten. Das Neue daran Nicht nur eine Disziplin wie beispielsweise die Soziologie, ist daran beteiligt, sondern mehrere Philosophen, Sozialwissenschaftler und Psychologen. Das Personal besteht fast ausschließlich aus Marxisten. Beispielsweise der Ökonom Friedrich Pollock, der Literaturwissenschaftler Leo Löwenthal, der Psychoanalytiker Erich Fromm oder der später hinzukommende Philosoph und Musikwissenschaftler Theodor W. Adorno, die allerdings der Meinung sind, dass das marxistische Denken neu formuliert werden muss.

By Heinz Duthel

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