Dienstag: Microsoft investiert Milliarden, Zukunft von ChatGPT


Der US-Software-Konzern Microsoft steckt 10 Milliarden US-Dollar in den ChatGPT-Entwickler OpenAI. Beide Seiten profitieren von dem Deal. Die Milliarden-Investition kommt kurz nachdem Microsoft einen gewaltigen Stellenabbau angekündigt hat. OpenAI-Gründer Sam Altman würde sich weniger Hype um ChatGPT wünschen. Preise für einen Pro-Tarif für ChatGPT tauchen auf und Altman warnt vor zu hohen Erwartungen. Das Bundeskartellamt leitet derweil ein Verfahren gegen den Zahlungsanbieter Paypal ein – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Gerade erst hat der US-Software-Riese Microsoft einen großen Stellenabbau angekündigt. Bis zum Quartalsende sollen 10.000 Angestellte entlassen werden. Das sind knapp fünf Prozent der Gesamtbelegschaft. Trotz der Entlassungen will Microsoft seinen Gaming-Bereich erweitern. Aktuell versucht der Konzern, die kartellrechtliche Genehmigung für die 69 Milliarden US-Dollar-Übernahme des US-Videospieleherstellers Activision Blizzard zu erhalten. Zudem steht Microsoft vor einer Multi-Milliarden-Investition beim ChatGPT-Entwickler OpenAI. Microsoft will seine KI-Sparte gegenüber den Konkurrenten Google und Meta stärken. Microsoft investiert weitere Milliarden in ChatGPT-Entwickler OpenAI

ChatGPT sorgt seit seiner Einführung im November für Furore und hat eine neue Debatte über die Rolle von Künstlicher Intelligenz ausgelöst. Der Chat-Bot ist in der Lage, auf natürliche und menschenähnliche Weise auf Anfragen zu reagieren, ein Gespräch zu führen und Folgefragen zu beantworten. Geht es nach nach OpenAI-Gründer Sam Altman, dürfte der Hype um ChatGPT gerne etwas abflauen. Die gute Stimmung dürfte bei einigen aber vermutlich schon schwinden, wenn sie den durchgesickeren Preis für den Pro-Tarif von ChatGPT sehen. ChatGPT: Wie es mit der Text-KI weitergeht und wie viel sie künftig kostet 3684597

Der US-Zahlungsdienstleister Paypal hat in seinen Nutzungsbedingungen unter anderem „Regeln zu Aufschlägen“, mit denen er seinen Händlern untersagt, Kunden höhere „Servicegebühren“ oder andere Aufschläge für die Nutzung von Paypal zu berechnen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Händler auch Nachlässe für andere, eventuell günstigere Zahlungsmittel nicht weitergeben dürfen. Das hat nun das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen. Wettbewerbsbehinderung: Bundeskartellamt leitet Verfahren gegen Paypal ein

Ob durch die Nord Stream-Gaspipelines in der Ostsee in der Zukunft wieder Gas strömen wird, steht in den Sternen. Der laut Russland intakte letzte Strang gilt als einzige Chance, zumindest einen Teil der direkten Gasverbindung mit Russland rasch wieder in Betrieb nehmen zu können. Doch es gibt neue Hürden, die einer Inbetriebnahme des verbliebenen intakten Strangs im Wege stehen. Die Betreibergesellschaft für den deutschen Anteil der Pipeline Nord Stream 2 befindet sich seit dem Jahreswechsel in Abwicklung. Nord Stream: Letzte Chance auf schnelle Wiederinbetriebnahme wird abgewickelt

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 führt das „Terrorist Screening Center“ des FBI zentrale Listen von Personen, die als Sicherheitsrisiko oder Terrorverdächtige eingeschätzt werden. Diese Personen müssen bei jedem Flug eine erweiterte Sicherheitskontrolle erdulden oder dürfen das Flugzeug gar nicht erst betreten. Eine solche geheime Liste ist nun einer Schweizer Hackerin in die Hände gefallen, als sie aus Langeweile einen ungesicherten Server von CommuteAir anschaute. Hackerin findet „No Fly List“ der US-Regierung auf Testserver einer Fluglinie

Auch noch wichtig:


(akn)

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Heinz Duthel

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