Honda: Elektro-„Mofas“ Cub e:, Dax e: und Zoomer e: sollen nach Europa kommen


Honda Motor China hat mit Honda e: eine neue Marke für Elektro-Fahrzeuge ins Leben gerufen, unter der das Unternehmen in Shanghai die drei zweirädrigen Elektro-Zweiräder Cub e:, Dax e: und Zoomer e: vorgestellt hat. Dies geht aus einer Mitteilung von Honda von Dienstag hervor. Die Elektro-„Mofas“ gehören zu Hondas ersten Bemühungen, bis 2025 mehr als zehn elektrisch motorisierte Zweiräder verschiedener Leistungsklassen anzubieten.

Die drei Elektro-Fahrzeuge fallen bei Honda in die Klasse der „Electric Bicycles“ (EB). Die Generation Z, die Honda mit ihnen ansprechen will, können offenbar aber nicht mehr am Gashahn reißen wie bei den Verbrenner-betriebenen Vorbildern. Stattdessen müssen sie nun wie bei klassischen Pedelecs in die Pedale treten, um elektromotorische Unterstützung zu erhalten.

Die Höchstgeschwindigkeit der drei Fahrzeuge, die jeweils von einem Radnabenmotor angetrieben werden, beträgt 25 km/h. Weitere technische Angaben sowie solche zum Preis macht Honda zu den Fahrzeugen zunächst nicht.



Die drei mit dem „e:“: Cub e:, Dax e: und Zoomer e: (v. l. n. r.)

(Bild: Honda)

Das Design der drei Elektro-„Mofas“ orientiert sich an den erst kürzlich vorgestellten Fahrzeugen Super Cub, Dax und Zoomer, die allesamt mit Einzylinder-Viertaktmotoren ausgestattet sind und mehr als 25 km/h schnell fahren können. Diese Fahrzeuge haben bereits recht lange historische Wurzeln. So stammt die erste Cub aus dem Jahr 1958, die Dax aus 1969, der Zoomer aus 2002.

Zunächst will Honda die Cub e:, Dax e: und Zoomer e: in den chinesischen Markt einführen. Die drei EB gehören zu Hondas Plänen bis 2024 fünf erschwingliche elektromotorisch betriebene Zweiräder in die Läden zubringen. Neben den drei EB sollen auch „Electric Mopeds“ (EM) dabei sein. Diese Fahrzeuge haben dann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Nach Angaben von Honda sei der Plan, die Fahrzeuge auch in weiteren Teilen Asiens und Europa einzuführen.


(olb)

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Heinz Duthel

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