Kurz informiert: SpaceX, Strafe für TikTok, Drohnenträger-Schiff, Seltene Erden


SpaceX hat der US-Forschungsbehörde National Science Foundation eine Reihe von Maßnahmen zugesagt, um die Störungen durch die Starlink-Satelliten zu minimieren. Demnach wird SpaceX unter anderem weiter versuchen, die scheinbare Helligkeit der Satelliten auf 7 mag zu drücken, damit sie nicht mehr mit bloßem Auge zu sehen sind. Weiterhin sollen große US-Radioteleskope bei ihrer Arbeit nicht gestört werden und die in den Himmel gerichteten Laser von Observatorien müssen künftig keine Rücksicht mehr auf Starlink nehmen. Die Absprachen waren eine Voraussetzung für die Genehmigung der US-Kommunikationsaufsicht FCC zum weiteren massiven Ausbau von Starlink.

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Eine Datenschutzstrafe in Höhe von fünf Millionen Euro muss TikTok in Frankreich bezahlen. Allerdings nicht für Verstöße mit der bekannten Video-App, sondern für Verstöße auf der weniger prominenten Webseite des chinesischen Konzerns. Unter tiktok.com war es nämlich leichter, alle Cookies zu akzeptieren, als sie abzulehnen. Für ein vergleichbares Vergehen bei Cookie-Einwilligungen in Frankreich wurde Microsoft jüngst zu 60 Millionen Euro Strafe verdonnert. In der Strafe für TikTok ist bereits ein zweiter Verstoß eingepreist: Das Unternehmen hat nicht hinreichend erklärt, zu welchen Zwecken es die Cookies in den Browsern der User speichern möchte.

China hat das weltweit wohl erste autonome Drohnenträger-Schiff in Betrieb genommen. Das berichtet das chinesische Boot-Magazin Xinde Marine News. Demnach hat das Schiff seinen Heimathafen in der südchinesischen Provinz Guangdong erreicht. Das Schiff, das mehrere Luft-, See- und U-Boot-Drohnen beherbergen kann, soll unbemannte Missionen auf dem Meer selbstständig durchführen können und lässt sich fernsteuern. Bei dem 88,5 Meter langen Schiff mit einer Verdrängung von 2100 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten, also gut 33 km/h, handelt es sich um ein Forschungsschiff, das für meereskundliche Untersuchungen und Beobachtungsaufgaben eingesetzt werden soll.

Ein schwedisches Bergbauunternehmen hat nach eigenen Angaben das größte bekannte Vorkommen seltener Erden in Europa entdeckt. Die Lagerstätte in der Nähe einer großen Eisenerzgrube in Kiruna umfasst mehr als eine Million Tonnen an Seltenerdoxiden, wie der Staatskonzern LKAB am Donnerstag vor einem Besuch der EU-Kommission in der Region bekannt gab. Diese Menge würde ausreichen, um einen Großteil der künftigen EU-Nachfrage für die Herstellung von Permanentmagneten zu decken, die für Elektromotoren unter anderem in E-Fahrzeugen und Windkraftanlagen benötigt werden.


(ssi)

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Heinz Duthel

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