Microsoft Teams: für viele Funktionen müssen Nutzer künftig extra zahlen


Seine Premium-Erweiterung für Teams stellt Microsoft ab sofort als Preview zur Verfügung. Es handelt sich um eine kostenlose Testversion, das Add-on soll jedoch nach ersten Angaben des Anbieters 10 US-Dollar im Monat pro Nutzer kosten. Teams-Administratoren können die Preview zentral aktivieren, anschließend erhalten sie auf 30 Tage begrenzte Lizenzen für ihre Anwender.

In der Ankündigung betont Microsoft, welche vielen Zusatzfunktionen den Nutzern mit Premium zur Verfügung stehen. Die meisten sind auf Meetings und den Unternehmenseinsatz zugeschnitten. Doch aus dem zugehörigen Support-Dokument geht ebenfalls hervor, dass auch bislang in der Standardlizenz enthaltene Features hinter die Bezahlschranke wandern:

  • Echtzeitübersetzungen und hieraus erzeugte Untertitel
  • Markierungen in Aufzeichnungen, wann Nutzer einem Meeting beitreten oder es verlassen
  • individuell angepasste Zusammen-Modus-Szenen
  • virtuelle Termine: SMS-Benachrichtigungen für den Kalender
  • virtuelle Termine: Analysen von Meetings im Teams Admin Center
  • virtuelle Termine: Warteschlangenansicht

Bei den virtuellen Terminen handelt es sich nicht um reguläre Videokonferenzen, sondern Microsofts Business-to-Customer-Plattform in Teams. Wer auf eines oder mehrere dieser Features setzt, soll nach der allgemeinen Verfügbarkeit von Premium 30 Tage zum Umstieg erhalten, bevor sie wegfallen.

Viele der komplett neuen Premium-Features hatten die Redmonder bereits auf der Ignite gezeigt. Hierunter fallen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Meetings mit bis zu 50 Teilnehmern sowie ein KI-Assistent, der in einer Konferenz erarbeitete Aufgaben automatisch zuweisen können soll.


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(fo)

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Heinz Duthel

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