Neben macOS 13.2: Updates auch für Monterey, Big Sur und Safari


Apple hat am Montagabend auch Aktualisierungen für ältere Betriebssystemversionen bereitgestellt. So stehen neben macOS 13.2 und iOS 16.3 nun auch Updates für macOS 11 (Big Sur), 12 (Monterey) sowie iOS 12, iOS 15 und iPadOS 15 bereit. Diese liefern jeweils Sicherheitsfixes für teils schwerwiegende Lücken. Weiterhin ist eine neue Safari-Version 16.3 verfügbar.

macOS Monterey erreicht jetzt Version 12.6.3. Es stopft mehr als ein Dutzend Sicherheitslöcher. Betroffen sind dabei simple Routinen wie curl, aber auch der Kernel, AppleMobileFileIntegrity, die Grafiktreiber von Intel, DiskAbitration und dcerpc, PackageKit, die Wettet-App, Bildschirmzeit, der Windows Installer sowie – außerhalb von Safari – die Web-Engine WebKit. Einen Kernel-Bug führt Apple nicht näher aus. Mindestens fünf der Bugs erlauben das Ausführen böswilligen Codes, oft mit Kernel-Privilegien.

macOS Big Sur erreicht Version 11.7.3. Das Update geht insgesamt sieben Fehlerbereiche an, darunter curl, AppleMobileFileIntegrity, dcerpc, PackageKit und WebKit. Ob die weiteren in Monterey geschlossenen Lücken hier schlicht nicht existieren, bleibt unklar. Sowieso fixt Apple mittlerweile nicht mehr alle Bugs in alten Systemen, wie der Konzern kürzlich eingeräumt hatte – nur das jeweils neueste macOS wird voll gepatcht.

Monterey und Big Sur erhalten weiterhin ein einzeln herunterladbares Update für Apples Standardbrowser Safari. Die Software erreicht nun Version 16.3. Zu Funktionsneuerungen war zunächst nichts bekannt, allerdings stopft Apple mehrere Lücken in WebKit. Eine davon wird parallel zu Safari auch mit macOS 11.7.3 beziehungsweise 12.6.3 korrigiert (siehe oben) – offenbar sieht sie Apple als so gefährlich an, dass sie auf beiden Wegen geschlossen werden sollte, also auch für Menschen, die Safari nicht einzeln aktualisieren (möchten).

Weiterhin pflegt Apple auch ältere Versionen von iOS und iPadOS weiter, wenn auch nur mit sehr dringenden Sicherheitsfixes. Hier stehen nun iOS 15.7.3 beziehungsweise iPadOS 15.7.4 sowie iOS 12.5.7 zum Download bereit. iOS 15 erhält Fixes für den Kernel, Mail Exchange, Maps und Bildschirmzeit, iOS 12 bekommt einen einzelnen Fix für ein WebKit-Problem. Es bleibt allerdings klug, auf iOS beziehungsweise iPadOS 16 zu aktualisieren, um wirklich alle Patches zu erhalten – doch bei älteren Geräten geht das eben womöglich nicht.


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(bsc)

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Heinz Duthel

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