Neue Macs: MacBook Pro M2 Max und M2 Pro verzögert, Mac Pro im Anflug


Zu zwei Mac-Baureihen gibt es frische Verfügbarkeitsgerüchte – die einen sind positiv, die anderen negativ. Es geht dabei sowohl um neue Notebook-Maschinen als auch einen lange erwarteten überarbeiteten Desktop-Mac für Profis.

So soll es angeblich noch länger als bislang vermutet dauern, bis Apple seinem MacBook Pro mit M1 Max beziehungsweise M1 Pro einen Nachfolger spendiert. Beide Geräte mit 14 beziehungsweise 16 Zoll großem Display – und SoCs der neuen Reihen M2 Pro oder M2 Max – waren eigentlich schon letzten Herbst erwartet worden, wurden von Apple aber zunächst zurückgestellt. Doch nun scheint auch ein Frühjahrstermin zu wackeln, wie es aus der asiatischen Lieferkette des Unternehmens heißt.

Laut Angaben des Elektronikfachblatts DigiTimes aus Taiwan seien die Geräte „erneut verzögert“. Was das konkret zeitlich bedeutet, wurde nicht aufgeführt. Im Herbst hieß es noch, Apple werde im ersten Quartal 2023 liefern – wohl zusammen mit Erscheinen von macOS 13.3. Nun sieht es eher nach einer Vorstellung zur Entwicklerkonferenz WWDC 2023 im Sommer aus, falls nicht noch ein kleines Wunder geschieht. Immerhin hat Apples Foundry TSMC nun mit der Massenproduktion von 3-nm-SoCs begonnen, jenen Prozess, den M2 Max und M2 Pro nutzen sollen. Apple könnte sich allerdings auch umentscheiden und weiterhin im 5-nm-Verfahren (wie beim M1 Pro und M1 Max) produzieren lassen.

Beim Mac Pro sind die Nachrichten besser. Mark Gurman von Bloomberg, der gute Kontakte ins Innere von Cupertino pflegt, hat von einer Testversion von macOS 13.3 vernommen, die eine Unterstützung für den neuen Mac Pro enthalten soll – samt dem neuen M2-Ultra-SoC. Zuletzt hieß es, Apple werde den Formfaktor des Mac Pro gar nicht verändern, sondern den Look der veralteten Intel-Xeon-Maschine beibehalten.

macOS 13.3 wird im Frühjahr erwartet – macOS 12.3 war ein März- und macOS 11.3 ein April-Release. Neben dem M2 Ultra wird erstmals eine Erweiterbarkeit mit Grafik- und anderen Zusatzkarten erwartet, allerdings soll angeblich der RAM nicht austauschfähig sein. Das wäre bei einer Workstation eine Enttäuschung. Welchen praktischen Standard Apple für die Erweiterungsmöglichkeiten nutzt – also ob PCIe erstmals mit Apple Silicon kombiniert wird –, ist noch unklar.


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(bsc)

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Heinz Duthel

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